der Südwesten der Insel im Oktober 2025. Welche Erwartung hat man beim ersten Besuch der grünen Insel ? Alleine bin ich auch nicht Unterwegs, vier weitere Hobby Fotografen sind mit mir gekommen.
10 Tage in denen WIR IRLAND erlebten, bestaunten und minimal kennen lernen durften. Wir sind freundlich und aufgeschlossen empfangen worden, die Insel hat einfach nur SPASS gemacht.

Zugegeben, wir hatten die Ersten anderthalb Tage Dauerregen und haben ein wenig in der Unterkunft gegammelt.
Auch mal Zeit die neuen Regenklamotten zu Testen.


Unser erster Spaziergang „Leitrim Beg Wedge Tomb“
Ein Keilgrab welches sich auf Privatgrund befindet und dennoch durch kleine Wegweiser gut zu erreichen ist. Oben am Hügel angekommen hat man einen fantastischen Blick auf die Bucht im Südwesten von Irland.
Aus Sandstein errichtet ist die Ausrichtung des Keilgrabes gegen Westen, zum Sonnenuntergang. Ein sehr kleines aber feines Keilgrab aus der Bronzezeit.
Sehr nett vom ansässigen Landwirt die Rinder auf eine andere Koppel zu lotsen, so hatten wir ausreichend Zeit ein paar Bilder zu machen vom Wolkenspiel in der Sonne, der Ruine und dem Keilgrab. Schöne erste Tour.


Eine kleine Nachtwanderung zum Strand
Das Wetter scheint sich zu halten. Ein wenig Mond am Himmel, eine mehr oder weniger vorhandene Wolkendecke. Die Sterne lassen sich blicken und schon sind wir zu dritt voller Tatendrang.
Eine kleine Nachtwanderung zum Strand, Langzeitbelichtung unser Vorhaben. Ebbe, das Wasser etwas weiter weg vom Strand. Viele Steine und unsagbar viel Tang am Ufer. Nicht grade ungefährlich da alles furchtbar Glitschig ist. Sind wir Vorsichtig, die Reise ist erst sehr wenige Tage alt.


Etwas Rutschiger und nicht aufpassend auch ziemlich Naß an den Füßen. Auf einem Stein hockend die ein oder andere Perspektiven suche am Wasser.




Mizen Head Signal Station
Wer hat schon mal 100 km/h Windgeschwindigkeiten mitbekommen ? Das Wetter Sonnig, Wolkig und an manchen stellen der Tour extrem Windig.
Im Besucherzentrum angekommen war zuerst nicht klar ob wir bis zum Leuchtfeuer und über die Bogenbrücke kommen. Der Mitarbeiter erhielt im 5 Minuten Takt die aktuellsten Windgeschwindigkeiten über Funk mitgeteilt.
Bei 105 km/h würde der Weg über die Brücke gesperrt werden. Wir hatten Glück und durften Live bei 100km/h das Schauspiel erleben.
Mizen Head hat vieles zu bieten, viele Aussichten und Panoramen. Die Wellen peitschend an die Küste, der Wind pfiff uns um die Ohren und nach gut 4 Stunden Fotowunderland waren wir sehr zufrieden mit unserer Ausbeute.


Fertigstellung 1910 der Mizen Head Bridge. 2009 abgerissen und neu Errichtet ist die Fußgängerbrücke in 45 Metern höhe zu überqueren. Der Blick von der Brücke in die Felsformation ist schon beeindruckend. Manchmal lohnt es sich auch eifach mal zu warten und die Szenerie zu genießen.



Für Besucher ist seit 2001 eine kleine Ausstellung über das Leben auf dem Felsen und der Geschichte von der Signalstation. Eine kleine Wohnung und einige Gerätschaften sind zu bewundern.


Immer wieder die Wellen, die haben irgendwie eine Magische Anziehung.



Voller Zufriedenheit und mit einigen Bildern im Kasten machten wir uns auf den Weg nach Bantry, wohlgleich ein kleiner Abstecher zum Ballyrisode Beach auch noch sein musste.
Hier entstand unser gemeinsames Gruppenfoto

